Ausstellung in der Galerie am Museum in Frauenau unter dem
Titel „Gartenfarben“ von Anna Eibl-Eibesfeldt

Anna Eibl-Eibesfeldt
Ausstellungseröffnung
„Gartenfarben“ von Anna Eibl-Eibesfeldt
in der Galerie am Museum in Frauenau am
Samstag, 28. Februar 2026 um 18:00 Uhr.
Finissage 20. März 2026 um 18:00 Uhr
„Die Malerei ist meine Heimat.“ Mit diesem klaren Statement verweist Anna Eibl-Eibesfeldt auf ihre ursprüngliche künstlerische Herkunft.
Die Malerei ist somit ihr vertrautes Genre und Habitat.
Im selben Sinngehalt deutet diese Aussage ebenso auf dessen Grenzgebiete und Ausläufer hin. So könnte man Anna Eibl-Eibesfeldt Arbeitsfeld in erster Linie der Malerei zuweisen. Gleichzeitig ist ihre künstlerische Praxis aber auch von weiterführenden Bereichen geprägt, wie die der Porzellanverarbeitung, im speziellen die japanische Keramiktechnik Nerikomi, experimentelle Drucktechniken, sowie Arbeiten auf Papier, Gewebe und Textilien.
Diese von ihr bedienten, verschiedenen Techniken fließen ineinander über. So tauchen malerische Qualitäten in den Schichtungen ihrer Keramiken auf, gleichzeitig scheint aber auch Ihre Malerei, als eine Art Behältnis zu fungieren, das Licht, Farbe und Landschaft als Urformen ineinander verwahrt. Um sowohl in ihrer Malerei, wie auch bei ihren keramischen Arbeiten wenig Ressourcen zu verbrauchen, verwendet Anna Eibl-Eibesfeldt, soweit möglich, bereits vorhandenes Material. Im Zuge dessen untersucht sie die Eigenschaften und die gestalterischen Möglichkeiten des Vorhandenen.
Somit wohnen ihren Werken auch stets ein experimenteller, grenzerweitender Charakter bei. Fähigkeiten, die auf handwerkliches zurückzuführen sind, werden in künstlerische Qualitäten überführt und finden damit ihren innewohnenden, sehr eigenen Ausdruck.
Der Titel „Gartenfarben“ greift diese Vermengung aus bestehenden und entstandenen Gewächsen, als auch deren hervorgebrachter Farbigkeit, auf.
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Anna Eibl-Eibesfeldt studierte 1998 bis 1999 an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und von 1999 bis 2004 bei Prof. Horst Sauerbruch an der Münchner Akademie der Bildenden Künste.
Sie lebt und arbeitet in Steinach und Regensburg. Seit 2004 ist Anna Eibl-Eibesfeldt freischaffende Malerin und Kunstpädagogin, sie arbeitet seit 2021 an der FOS Straubing im Fachbereich Gestaltung.
Sie sagt über sich selbst:
„In meiner Kunst möchte ich etwas schaffen, das ein Erlebnis oder eine Idee aus meiner Erfahrungswelt transformiert und sich so materialisiert.“
Durch die Kunst werden ihre Gedanken und Fantasien lebendig und unabhängig.
Im laufenden Betrieb kann die Ausstellung jederzeit besucht werden.
Außerdem
> nach terminlicher Absprache: mail@theohofmann.de / 0172 8106782
> direkt an der Galerietür klingeln; Galerieleitung ist immer vor Ort
> nach Gelegenheit: ein Straßen-Aufsteller zeigt, wenn die Galerie geöffnet ist.
Regelmäßige Öffnungszeiten können leider nicht gewährleistet werden.
Galerie am Museum
Grafenauerstraße 8 | 94258 Frauenau
www.galerieammuseum.wordpress.com